Verstärkte Alkoholprävention bei Jugendlichen Dank einer diesen Sommer unterzeichneten Leistungsvereinbarung mit dem kantonalen Amt für soziale Sicherheit kann die Fachstelle für Suchtprävention des Blauen Kreuzes seine Präventionsmassnahmen im ganzen Kantonsgebiet ausbauen. Nebst kantonalen Mitteln ist die Präventionsarbeit des Blauen Kreuzes auch über private Spendengelder und Kollekten finanziert. Diese Ressourcen ermöglichen es dem Team der Fachstelle für Suchtprävention insbesondere seine Arbeit im Veranstaltungs-, Party- und Eventbereich auszubauen, sowie die Jugendarbeit zu intensivieren.
Basisnahe und erprobte Projekte Die Arbeit des Blauen Kreuzes beinhaltet unter dem Label Talk About verschiedene national und international erprobte Präventionsprojekte. Dazu gehören unter anderem die mobile und alkoholfreie „Blue Cocktail Bar“ (für Firmenanlässe, Grossveranstaltungen, etc.), das Mädchen-Streetdance-Projekt „Roundabout“, das „Power on“, ein Projekt für BerufsschülerInnen, welches die Reflexion des persönlichen Trink- und Konsummusters fördert oder das Projekt „Be my Angel“, welches Fahrzeuglenkende an ihre Verantwortung im Strassenverkehr erinnert.
„Wir wollen mit der Jugend ein Zeichen setzen“ „Eigentlich macht die Alkoholgesetzgebung klare Vorschriften zum Jugendschutz“, erklärt Pierina Bühler, Leiterin der Fachstelle für Suchtprävention in Solothurn. „In der Praxis können sich Jugendliche aber problemlos mit Alkohol eindecken.“ Mit den Projekten unter dem Label Talk About möchte sie in der Öffentlichkeit deshalb eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Thematik Jugend und Alkohol provozieren, insbesondere bei den Betroffenen und ihrem Umfeld. „Wir wollen mit der Jugend ein Zeichen setzen“, erklärt Pierina Bühler weiter. „Weil wir vorwiegend im Freizeit-Bereich aktiv sind, können wir direkt vor Ort und gemeinsam mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen etwas zur Eigenreflexion bezüglich Konsumverhalten beitragen.“
Ausbau im ganzen Espace-Mittelland Die Arbeit der Fachstelle für Suchtprävention in Solothurn wird vom Regionalverband „Bern, Freiburg, Solothurn, Blaues Kreuz Prävention und Gesundheitsförderung“ getragen. Parallel zur Fachstelle in Solothurn erweitert der Verband auch seine Aktivität im Kanton Freiburg. Der Präsident des Regionalverbandes Bern, Freiburg, Solothurn, Lukas Eichenberger erklärt: „Unsere Antwort auf den vermehrten Alkoholkonsum der Jugendlichen ist eine fachlich fundierte Präventionsarbeit.“ Kontakte Blaues Kreuz Prävention und Gesundheitsförderung
Für Auskünfte und Bildmaterial:
Pierina Bühler, Leiterin Fachstelle für Suchtprävention Solothurn
Tel. 032/534 69 70 E-Mail pierina.buehler@suchtpraevention.org http://fsso.suchtpraevention.org
Für zusätzliche Auskünfte:
Lukas Eichenberger, Präsident Regionalverband Bern Freiburg Solothurn
Tel. 033 /221 40 22 E-Mail lukas.eichenberger@eichenbergerberatung.ch http://www.suchtpraevention.org
Über das „Blaue Kreuz Prävention und Gesundheitsförderung“
Das Blaue Kreuz ist eine international tätige Organisation. Es bietet alkoholkranken Menschen und ihren Angehörigen Beratung an und leistet Suchtprävention. Als diakonisches Hilfswerk ist es politisch und konfessionell unabhängig. Seine Arbeit orientiert sich an anerkannten, fachlichen Konzepten. Der Regionalverband Bern, Freiburg, Solothurn betreibt in den drei Espace-Mittelland-Kantonen je eine Fachstelle für Suchtprävention und beschäftigt dazu rund 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese bieten nebst verschiedenen Präventionsprojekten auch Beratung zu Fragen rund um Prävention und Gesundheitsförderung an, halten Vorträge zu Sucht- und Drogenfragen, bieten Schulungsangebote zu Themen rund um Suchtprävention und Gesundheitsförderung für MultiplikatorInnen an, betreiben Projekte zur Umsetzung des Jugendschutzes und organisieren Ferienlager für Jugendliche.
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